
3D-Druckerfarm
🖨️FDM-Druck
Für die Herstellung von Gehäusen, Tools und Bauteile steht eine leistungsfähige 3D-Druckumgebung mit aktuell zwei Drucksystemen zur Verfügung. Zum Einsatz kommen ein Prusa MK4 – im geschlossenen Gehäuse mit Lüfter und Beleuchtung sowie ein Prusa MK3+ Drucker. Diese 3D-Drucker habe ich als Bausatz erworben, zusammengebaut und kalibriert. Der Zeitaufwand für die Montage betrug ca. 7h je 3D-Drucker
Der maximal verfügbare Bauraum beträgt 250 × 210 × 220 mm (Breite × Höhe × Tiefe) und deckt damit ein breites Spektrum an Anwendungsfällen ab – von Prototypen bis hin zu funktionalen Endbauteilen.
Es können verschiedene Filamente verarbeitet werden, darunter:
- PLA – ist mäßig temperatur – und witterungsbeständig aber einfach zu drucken und daher ideal für Prototypen oder Bauteile mit mäßiger mechanischer Beanspruchung.
- PETG – ist robust und temperaturbeständiger
- PETG-CF15 – hat exzellente mechanische Eigenschaften mit hoher Temperaturbeständigkeit
- ASA / ABS – für mechanisch belastbare und temperaturstabile Bauteile
- TPU – flexibel und elastisch für spezielle Anwendungen
Mit den unterschiedlichen Filamenten ist es möglich, Bauteile optimal auf ihre jeweiligen Anforderungen hinsichtlich Stabilität, Flexibilität und Umweltbeständigkeit zu drucken.


🖥️ Steuerung der Druckfarm
Die zentrale Steuerung und Überwachung der 3D-Druckfarm erfolgt über einen Raspberry Pi 5, auf dem die Software Repetier-Server betrieben wird. Diese Kombination ermöglicht eine effiziente Verwaltung aller angeschlossenen Drucker über eine einheitliche Benutzeroberfläche.
Die Repetier-Server-Applikation ermöglicht es Anwendern, Druckaufträge zentral oder dezentral – beispielsweise über ein Tablet – zu starten, zu überwachen und zu verwalten.
Zudem bietet das System Funktionen zur Live-Überwachung, Fehlererkennung sowie zur Optimierung von Druckprozessen. Dies erleichtert insbesondere den parallelen Betrieb mehrerer Drucker und sorgt für eine höhere Ausfallsicherheit sowie eine bessere Auslastung der gesamten Druckfarm.
Die netzwerkbasierte Steuerung ermöglicht einen ortsunabhängigen Zugriff, sodass Anwender Druckaufträge flexibel planen und überwachen können.
